In Österreich wird pro Jahr je 1.000 geborene Kinder 1.049-mal nach Co-Sleeping und Familienbett gegoogelt. Damit liegt das Land auf Platz 2 von 26 europäischen Ländern. Am häufigsten gesucht wird: »familienbett«. Die meisten Suchanfragen gibt es im Januar. Von allen Suchanfragen zu Co-Sleeping und Schlaftraining entfallen 66 % auf Schlaftraining.
Kapitel ansehenDer Co-Sleeping-Atlas
Co-Sleeping bedeutet, dass Kinder und Eltern zusammen schlafen, meist im selben Bett. Ein Familienbett ist ein besonders großes Bett, in dem die ganze Familie schlafen kann. Hier haben wir zusammengetragen, was Forschende, Gesundheitsbehörden, Google-Suchanfragen und 10.790 Kommentare unter FamBeds eigenen Beiträgen in den sozialen Medien zeigen. Für jede Zahl gibt es eine Quelle.
Veröffentlicht von FamBed, das Familienbetten herstellt. Über den Atlas und die Methode
Europa auf einer Karte
In den deutschsprachigen Ländern ist das Interesse an Co-Sleeping am größten
Die Zahl für jedes Land zeigt, wie oft Menschen innerhalb eines Jahres in ihrer eigenen Sprache nach Co-Sleeping und Familienbett gegoogelt haben, gerechnet pro 1.000 geborene Kinder. Wir rechnen pro Geburt, damit sich große und kleine Länder vergleichen lassen. Die Zahl ist kein Prozentwert. Je heller das Feld, desto größer das Interesse. Tippt auf ein Land, um seinen Namen und seine Zahlen zu sehen.
Suchanfragen pro Jahr je 1.000 geborene Kinder
- Unter 50
- 50-149
- 150-349
- 350-699
- 700 oder mehr
- Keine Zahlen (nicht untersucht oder nicht gefunden)
Quelle: Google-Suchzahlen Okt. 2025 bis Sept. 2026, berechnet von FamBed
Österreich: 1.049 Suchanfragen je 1.000 geborene Kinder, Platz 2 von 26
Alles über ÖsterreichDie wichtigsten Erkenntnisse aus dem Atlas
- 5,8 xDie Deutschen interessieren sich am stärksten für Co-Sleeping. Unter Berücksichtigung der Geburtenzahl googeln sie 5,8-mal so häufig danach wie die Menschen in den anderen 25 Ländern zusammen.Kapitel lesen
- 12 von 12SprachenDas Alter ist bei der Google-Suche nach Co-Sleeping das wichtigste Thema, etwa die Frage, wie lange man zusammen schlafen kann. Das zeigen die von Google vorgeschlagenen Suchanfragen in allen 12 untersuchten Sprachen.Kapitel lesen
- 83 gegenüber 5 %Kleinkinder in Asien schlafen deutlich häufiger im Bett ihrer Eltern. In einer großen Studie aus 17 Ländern schliefen in Vietnam 83 % der Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren im Bett ihrer Eltern, gegenüber 5 % im Vereinigten Königreich.Kapitel lesen
- 0 von 18LändernDie Empfehlungen der Behörden beziehen sich auf Babys. Wir haben die offiziellen Empfehlungen in 18 Ländern untersucht. Keine davon warnt davor, mit Kindern über einem Jahr gemeinsam zu schlafen. Das heißt nicht, dass sie dazu raten.Kapitel lesen
Dreizehn Themen rund ums gemeinsame Schlafen
Jede Karte zeigt das Wichtigste aus einem Kapitel. Tippt auf eine Karte, um das vollständige Kapitel mit Grafiken, Erklärungen und Quellen zu öffnen.
Die Kennzeichnung auf der Karte zeigt, woher die Zahlen stammen:
- Was wir wissenForschung, Behörden und Erhebungen
- Wonach Menschen suchenGoogle-Suchanfragen
- Was die Leute sagenKommentare, Elternforen und Prominente
Die Deutschen interessieren sich am meisten für Co-Sleeping
Google-Suchanfragen pro Jahr in Deutschland je 1.000 geborene Kinder. Das sind 5,8-mal so viele wie in den übrigen 25 Ländern zusammen.
Co-Sleeping ist von einem unbekannten Begriff zu einem alltäglichen Thema geworden
so groß war das weltweite Interesse an Co-Sleeping auf Google im Jahr 2025 wie 2010. Auch in Büchern und in der Forschung hat das Thema seit den 1990er-Jahren an Bedeutung gewonnen.
Wohlhabende Länder mit viel Wohnraum googeln am meisten
Jeder Punkt steht für ein Land. Je weiter rechts, desto wohlhabender ist das Land. Je weiter oben, desto häufiger wird nach Co-Sleeping und Familienbett gegoogelt.
Kleinkinder in Asien schlafen häufiger im Bett ihrer Eltern
Anteil der 0- bis 3-jährigen Kinder, die im Bett ihrer Eltern schliefen: Vietnam hatte unter den 17 Ländern den höchsten Anteil, Großbritannien den niedrigsten. In allen Ländern kam von 2006 bis 2008 derselbe Fragebogen zum Einsatz.
Ratet: In wie vielen von 105 traditionellen Gesellschaften weltweit schliefen Kinder allein?Forschende haben 105 Gesellschaften aus vorindustrieller Zeit weltweit beschrieben. Bewegt den Schieberegler und seht euch die Antwort an.
Das Alter ist das häufigste Thema bei Google-Suchen nach Co-Sleeping
Beispiele für Googles Suchvorschläge:
Sprachen, in denen das Alter des Kindes das wichtigste Thema bei Googles Suchvorschlägen zum Co-Sleeping ist. Zum Beispiel: »Wie lange?«
Dass Kinder allein schlafen, ist eine neue Idee
entstand laut Historikern die Vorstellung, dass Kinder allein schlafen sollten. Zuvor schlief die Familie oft im selben Bett.
Die Forschung liefert keine eindeutige Antwort
Jeder Punkt steht für eine Studie: Spricht das Ergebnis für oder gegen das gemeinsame Schlafen?
britische Kinder in der größten Langzeitstudie: Das Schlafen im Bett der Eltern im Alter von 9 Monaten hing nicht mit Angst oder Unruhe im Alter von 3 bis 11 Jahren zusammen.
britische Kinder in einer neuen Studie (2026): Diejenigen, die erst im Alter von 1½ bis 3½ Jahren begannen, im Bett der Eltern zu schlafen, hatten mit 8 Jahren häufiger Angst.
Die behördlichen Empfehlungen beziehen sich auf Babys
der offiziellen Empfehlungen aus 18 Ländern warnen davor, mit Kindern über 1 Jahr zusammen zu schlafen
- Empfehlungen für sichereres Co-Sleeping
- Im selben Zimmer, nicht im selben Bett
- Niemals im selben Bett
Gesundheitswesen und Stillverbände sind sich beim Thema Babys im Elternbett uneins
Gesundheitswesen42 von 75 raten davon ab
Still- und Elternorganisationen21 von 31 bezeichnen es als Entscheidung der Eltern
106 Organisationen in 32 Ländern zum Schlafen mit einem Baby im selben Bett. Dunkelblau: bezeichnen es als Entscheidung der Eltern. Sandfarben: halten ein eigenes Bett für am sichersten, geben aber Hinweise. Rot: raten davon ab.
Vier von fünf, die dazu Stellung beziehen, befürworten gemeinsames Schlafen
- Dafür
- Dagegen
- Dafür und dagegen
der 3.538 Kommentare unter den Beiträgen von FamBed, die sich dafür oder dagegen aussprechen, befürworten die Idee, als Familie gemeinsam zu schlafen
Viele, die mit ihren Kindern schlafen, hatten das nicht geplant
von 3.146 Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern schlafen, hatten das nicht geplant. 88 % bevorzugten diese Schlafsituation anschließend.
»Eigentlich haben wir 240, aber mein Mann und ich teilen uns in der Praxis 100-120 cm« Aus einem österreichischen Elternforum.
Auch Prominente schlafen gemeinsam mit ihren Kindern, sogar mit Schulkindern
Wir schlafen als ganze Familie gemeinsam in einem Familienbett.
Jacky Nobels, influencerin und fotografin, Niederlande
196 Prominente in 32 Ländern haben davon erzählt, dass sie gemeinsam mit ihren Kindern schlafen. Jede Aussage wurde anhand ihrer Quelle überprüft.
Doppelt so viele britische Paare schlafen getrennt
der erwachsenen britischen Paare, die zusammenleben, schliefen 2020 getrennt, gegenüber 7 % im Jahr 2009. Bei Paaren mit zwei Kindern waren es 8 % (2020).
Herausgegeben von FamBed, Hersteller von Familienbetten
Zu jeder Zahl gehört eine anklickbare Quelle. Wir stellen Forschung, Suchanfragen und Kommentare getrennt dar, damit ihr immer sehen könnt, worauf eine Zahl beruht.
Entdeckt euer Land im Detail
Wählt ein Land aus und seht alles, was wir dazu gefunden haben, gebündelt an einem Ort. Die Zahlen stammen aus den Kapiteln oben. Für die meisten Länder liegen allerdings nur in einigen Kapiteln Zahlen vor.
Österreich
Zu Österreich haben wir Zahlen für 9 der 13 Themen des Atlas.
Bei Google ist in Österreich das Interesse an »Familienbett« 2025 3,5-mal so groß wie 2016 (Google kann dies erst ab 2016 messen).
Kapitel ansehenÖsterreich belegt unter den 26 Ländern Platz 6, wenn sie nach Wohlstand geordnet werden (gemessen am BIP pro Kopf, 2025). 22,9 % der Kinder leben in beengten Wohnverhältnissen (2025). Pro 1.000 geborene Kinder wird 1.049-mal im Jahr nach Co-Sleeping und Familienbett gegoogelt. Das entspricht Platz 2 von 26.
Kapitel ansehenWenn Menschen auf deutsch nach Co-Sleeping suchen, beziehen sich 39 % der Google-Suchvorschläge auf das Alter des Kindes, etwa darauf, wie lange man gemeinsam schlafen kann. In Österreich schlägt Google Fragen zu Kindern bis zu einem Alter von 11 Jahren vor.
Kapitel ansehenDie behördlichen Empfehlungen in Österreich fallen in die Gruppe »im selben zimmer, nicht im selben bett«. Geltungsdauer der Empfehlung: Kein Alter genannt.
»Das Baby möglichst im eigenen Bett im Schlafzimmer der Eltern schlafen lassen.«Lasst das Baby am besten in einem eigenen Bett im Schlafzimmer der Eltern schlafen.
Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs, 17/5-2023 · Quelle
Kapitel ansehenWir haben gelesen, was 7 Organisationen in Österreich darüber sagen, sich ein Bett zu teilen: 2 rät davon ab, das Bett mit einem Baby zu teilen, 2 sagt, dass ein eigenes Bett am sichersten ist, gibt aber Empfehlungen für diejenigen, die sich ein Bett teilen, 2 bezeichnet es als eine Entscheidung und gibt Empfehlungen, wie sich das Teilen des Bettes sicherer gestalten lässt und 1 nehmen nicht Stellung.
Kapitel ansehen52,8 % der Kommentare auf deutsch, die sich für oder gegen das gemeinsame Schlafen aussprechen, sind dagegen. Die Zahl basiert auf 72 Kommentaren auf deutsch, die sich dafür oder dagegen aussprechen. Berücksichtigt werden alle, die auf deutsch schreiben, unabhängig davon, wo sie leben.
Kapitel ansehenDas Kapitel zitiert Eltern aus Österreich, die in öffentlich zugänglichen Elternforen über die Bettbreite und der Platz im Bett schreiben.
Kapitel ansehenWir haben in Österreich 2 Prominente gefunden, die davon berichtet haben, gemeinsam mit ihren Kindern zu schlafen. 2 von ihnen sind mit ihren eigenen Worten auf der Zitatwand vertreten.
»Es macht die Sache ja auch nicht gerade einfacher, weil sie dann nachts ins Bett gekrabbelt kommen.«
Amira Aly, österreichischer tv-moderator und podcaster · Quelle
»Darin ist Platz für uns alle. Die Kinder dürfen nachts kommen, wann immer sie wollen.«
Fritz Karl, schauspieler · Quelle
Kapitel ansehenZu Österreich haben wir Folgendes noch nicht gefunden: Erhebungen dazu, wo die Kinder schlafen, historische Aussagen und Wohnungsdaten, Forschung oder Zahlen zu Paaren und Haustieren.